Am Anfang war...

...die Lust sich mitzuteilen. Die Erfahrungen die man sammelt oder bereits gesammelt hat, zu teilen. Mit Leuten zu teilen, die ebenso daran interessiert sind mehr Bewegung in ihr Leben zu bringen. Und das dürften heutzutage, einer Welt der zunehmenden Bürohengste und Stuten, viele sein.Die Welt hat sich verändert, die Menschen haben sich verändert. Früher war das Problem der meisten Menschen, zu wenig essen zu haben. Für wenig Essen mussten sie sich viel bewegen. Heute muss sich der Mensch oft gar nicht für viel und schlechtes Essen bewegen. Und in Zeiten der Konsumgeilheit, gibt es Leute wie die geldgeilen Hans und Franz die ihren Nahrungsmüll unter den Bewegungslegasthenikern und Opfern der Konsumgesellschaft munter und hochpreisend an den Mann und die Frau bringen. Wir sind so mit unserer Arbeit beschäftigt und damit uns ein Leben aufzubauen, wovon wir meinen, dass es uns glücklich macht, dass wir dankbar sind für jede Minute die wir sparen. Hans und Franz freuen sich. Doch allmählich erwachen die Menschen, ich hoffe es zumindest, und sehen, spüren, dass etwas ziemlich falsch läuft. Generell läuft ziemlich viel falsch, ich möchte mich hier aber eigentlich nur auf Ernährung und Bewegung reduzieren und nur hie und da mal über den Rest der Welt meckern.Jetzt frage ich dich: Warum bist du hier und möchtest mehr über Ernährung und Bewegung lesen? Hast du zu viel schlechtes Essen gegessen? Bist du ein Opfer der Werbung? Hast du einen Bürojob, der dich total vereinnahmt? Oder bist du eigentlich ganz passabel, nur deine Heißhungerattacken hast du nicht im Griff? Ganz egal warum, es wird einen guten Grund für dich geben und er hilft dir, dich auf den Weg der Veränderung zu begeben. Man sollte aber realistisch bleiben. Manchmal, egal wie sehr man sich anstrengt, wird man einfach nicht wie Angelina Jolie oder Brad Pitt aussehen. Und sollte man auch nicht. Du sollst du sein. Und dich vor allem, wohl mit dir fühlen. Die richtige Ernährung und Bewegung können dir helfen, dich auf diesem Weg positiv beeinflussen. Doch vor allem musst du mit dir ins Reine kommen. Das hast du sicherlich gewusst. Das ist der Schlüssel zu vielem. Frieden mit sich selbst. Wir glauben, dass Glück zu finden, wenn wir endlich unser Wunschgewicht haben oder mehr Geld, das schnelle Auto, die großen Brüste...was weiß ich, wovon du meinst, dass es dich glücklich macht. Fakt ist aber, die meisten Dinge brauchen wir eigentlich nicht, um glücklich zu sein. Kluge Menschen wissen, dass das Materielle nicht des Lebens Glück ist. Und vor allem sollte man auch wissen, dass der Zustand des Glückes kein pemanenter Zustand ist und auch nicht sein kann. Sondern es ist eher so, dass das Glück immer mal frech hinter seinem Vorhang hervorlugt und uns keck zulächelt. Und wir dann dümmlich zurückgrinsen. Also wir waren dabei festzustellen, dass sich was ändern muss. Die Welt wird sich nicht ändern, aber du kannst dich und deine Sicht auf die Dinge ändern. Damit solltest du beginnen. Und noch etwas ist ganz wichtig: Von nichts, kommt nichts!!!! Du musst bereit sein etwas zu tun, nicht nur körperlich. Vor allem ist die mentale Arbeit das schwierigste. Sich der geistigen Arbeit zu stellen erfordert dem ein oder anderen wahrscheinlich einiges ab. Ich weiß wovon ich spreche. Ich kämpfe jeden Tag mit mir. Ich bin ein Freund von Listen. Listen erinnern mich immer wieder daran, was ich nicht vergessen sollte. und man kann sie überall aufhängen und bei Bedarf erweitern oder abhaken. Vor allem letzteres gibt uns ein sensationelles Erfolgsgefühl und könnte süchtig machen. Los, mach dir eine Liste. Oder mach erst einmal so etwas wie Brainstorming und erstelle dir daraus deine Liste. Definiere dir deine Ziele. Hinterfrage dich und dein Vorhaben. Will ich das wirklich? Oder will ich das nur, weil dies und das. Was wird sich für mich ändern erreiche ich dieses/jenes Ziel? Und wie kann ich mein(e) Ziel(e) erreichen? Muss ich sie erreichen? Oder genügt eventuell schon der Weg zum Ziel? Auch Rückschläge müssen dir gewahr sein. Und sollten dich nicht blind für dein Ziel machen. Ich zum Beispiel, ich habe fast zwei Jahrzehnte lang geraucht. Fünf Jahre lang, habe ich mit dem Nichtrauchen beschäftigt und ich wusste irgendwann, irgendwann werde ich Nichtraucher sein. Und so kam es dann auch. Irgendwann rauchte ich die letzte Zigarette und gut war. Nach knapp zwei Jahren hatte ich einen Rückfall. Ich rauchte dann nochmals eineinhalb Jahre. Während dieser Zeit wusste ich aber, ich werde wieder ein Nichtraucher sein. Immer und immer wieder habe ich mich mit diesem Thema beschäftigt. Eine fiese Erkältung hat mir dann die Augen geöffnet und mir geholfen das Rauchen von jetzt auf gleich sein zu lassen. Jetzt bin ich wieder Nichraucher. Und es fehlt mir nur manchmal. Aber ich fühle mich stärker denn je. Das Scheitern hat mich gestärkt und mir gezeigt, wohin mich Schwäche führen kann. Vielleicht muss man manchmal scheitern, um sich gestärkt auf seinen Weg zu machen. Naja, auch das ist kein Geheimnis. Nur manchmal vergessen wir vielleicht solch banale Dinge.Nun gut...auch ich will Dinge ändern. Ich werde darüber berichten und wer mag, darf mich begleiten und sich mit mir austauschen. Gemeinsam ist es doch oft viel schöner.

2.1.16 04:35

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